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TANZE, LACHE, ROLLE – BEIM WINGS FOR LIFE WORLD RUN UND DARÜBER HINAUS

04/16/19

Tanze, lache, rolle – beim Wings for Life World Run und darüber hinaus

Macht Spaß und hält fit: Tanzen im Rollstuhl.

 

Der Rollstuhltanzsportverein "Vienna Rolli-Dancedream" ist seit zwei Jahren fester Bestandteil des Wings for Life World Run in Wien. Auch 2019 starten die Mitglieder des Tanzsportvereins wieder im Team Coloplast für den guten Zweck. Im Interview verrät Brigitte Kröll, die Obfrau des "Vienna Rolli-Dancedream", was sie mit dem Lauf verbindet und wie sich Rollifahrer am besten auf das Rennen am 5. Mai vorbereiten.

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HIER kannst du dich dem Team Coloplast anschließen – egal, wo du am 5. Mai startest.

 

Von Henner Thies

 

Brigitte, bitte stell’ euren Tanzverein kurz vor: Wer seid ihr? Unser Rollstuhltanzsportverein "Vienna Rolli-Dancedream" wurde 2012 gegründet und hat derzeit 30 behinderte und nicht behinderte Mitglieder. Die Trainer, die allesamt aus dem Tanzsport kommen, lernen uns die 10 Turniertänze (5 Standard- und 5 Lateintänze). Es gibt bei uns Duopaare (2 Rollstuhlfahrer zusammen) und Kombipaare (eine gehende Person und ein Rollstuhlfahrer). Bei uns geht es sehr viel um Ausdauer und Kondition, um Rollstuhltechnik, Haltung und Fortbewegung im Takt. Wir haben Breitensportler, die jede Woche zum Training kommen und mit viel Eifer versuchen die Tänze zu lernen, und es gibt die Leistungssportler, die zu internationalen Turnieren, z.B. nach Polen, Russland oder Taiwan fahren. Im internationalen Sportranking halten wir ganz gut mit – wir waren sogar schon mal Weltranglistenerste!

 

Das Team Coloplast startet auch 2019 in Wien! © Markus Fruehmann für Wings for Life World Run

Unser Sport ist der integrativste Sport im Behindertensport. – Brigitte Kröll

Was verbindet euren Tanzverein mit dem Wings for Life World Run? Uns verbindet vor allem die Inklusion. Wie der Wings for Life World Run lebt auch unser Sport Inklusion zu 100%. Nicht zuletzt, weil bei uns im Verein 60 bis 65% aller Sportler eine Querschnittlähmung haben.  

Wie oft habt ihr bereits am Wings for Life World Run teilgenommen und was macht den Event für euch besonders? Einige Mitglieder unseres Vereins sind bereits zwei Mal beim Wings for Life World Run gestartet. Die größte Motivation war und ist dabei das einmalige Miteinander von Rollifahrern und Läufern. Die an diesem Tag gelebte Gemeinschaft aller Sportler, die gemeinsam für ein und dasselbe Ziel starten, egal ob auf Beinen oder auf vier Rollen, macht die Faszination des Events für uns aus. 

Wie bereitet man sich als Rollifahrer am besten auf den Wings for Life World Run vor? Im Vorfeld sollte man seine Ausdauer mit vielen verschiedenen Bewegungsformen trainieren, z.B. mit Schwimmen, Radfahren, und dem regelmäßigen Abfahren unterschiedlich langer Strecken. Hier sollten, wenn möglich, auch mal steilere Strecken dabei sein.

 

Bald geht es wieder los! © Markus Fruehmann für Wings for Life World Run

Die an diesem Tag gelebte Gemeinschaft aller Sportler, die gemeinsam für ein und dasselbe Ziel starten, egal ob auf zwei Beinen oder auf vier Rollen, macht die Faszination des Events für uns aus. – Brigitte Kröll

Wie sollte man seinen Rolli für den Lauf modifizieren? Am wichtigsten ist, dass die Reifen genügend Luft haben! Ein guter Tipp ist zudem, Fußbänder an seinem Rollstuhl anzubringen, damit die Beine bei etwaigen Spasmen nicht wegrutschen. Abgesehen davon kann man seinen Rollstuhl weitestgehend im Alltagsmodus belassen. Nur unnötiges Gewicht sollte man beim Lauf in keinem Fall mitschleppen!

Worauf gilt es inmitten der Massen, insbesondere beim Start, zu achten? Vor dem Start muss man sich gut aufwärmen, um Verletzungen vorzubeugen. Beim Start ist es zwar recht eng, doch an diesem Tag achten alle sehr gut aufeinander, sodass man das einmalige Feeling am Start einfach genießen kann. Nach dem Start sollte man sich als Rollifahrer, so gut es geht, frei fahren und im Verlauf des Rennens nicht auf der unebenen Straßenseite fahren. Hat man das geschafft, ist eigentlich nur mehr eins wichtig: eine gleichmäßige Atmung.

Welche Vorkehrungen sollte man am 5. Mai als Rollifahrer noch treffen? Man sollte gut ausschlafen, Körperstellen, die empfindlich auf Reibung reagieren, vorbeugend mit Wundpflastern abdecken, genügend zu Trinken dabei haben und – für Notfälle – Traubenzucker griffbereit haben. Ansonsten bleibt nur eins: Spaß haben!

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