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DAS MACHEN WIR MIT IHREN SPENDEN

04/26/17

Das machen wir mit Ihren Spenden

Interview mit Anita Gerhardter, CEO von Wings for Life

Welches Ziel verfolgt Wings for Life?
Unser Ziel ist klar definiert: Wir wollen Querschnittslähmung heilen. Dazu arbeiten wir mit den klügsten Neuro-Wissenschaftlern zusammen und fördern aussichtsreiche Forschungsprojekte rund um den Globus. 

Warum dauert die Heilung so lange?
Eine Rückenmarksverletzung ist höchst komplex: Millionen Nervenfasern werden dabei zerstört und bilden sich zurück. Um das zu reparieren, muss man zunächst die Zelltrümmer entfernen, sprich die „Unfallstelle“ räumen. Danach muss man die Nervenfasern dazu bewegen, wieder auszuwachsen und vor allem die richtige Verbindung zu finden. Wie bei einem Stromkabel muss nun eine Isolierschicht um jede einzelne Nervenfaser gebildet werden. Hinzu kommen viele weitere Prozesse. Eine schwierige Aufgabe, aber mittlerweile sehen wir immer mehr Licht am Horizont. 

Wie viele Projekte wurden schon gefördert?
Seit unserer Gründung 2004 waren es insgesamt 170 Forschungsprojekte und klinische Studien. Die meisten Projekte fördern wir über mindestens drei Jahre. 

Wonach entscheidet sich, ob ein Projekt gefördert wird oder nicht?
Dafür gibt es einen ganzen Katalog an Kriterien und ein aufwändiges Auswahlverfahren. Am allerwichtigsten ist, dass uns das jeweilige Forschungsprojekt wieder einen Schritt näher in Richtung Heilung bringt. 

Wo erfährt man mehr über diese Projekte?
Auf unserer Homepage www.wingsforlife.com sind alle Forschungsprojekte genau beschrieben und für jeden zugänglich. 

Wie viel kostet so ein Projekt?

Grundlagenforschung, also die Arbeit im Labor, wird mit maximal 100.000 Euro pro Jahr gefördert. Eine klinische Studie dagegen ist wesentlich aufwendiger und kostet bis zu mehrere Millionen Euro. 

Warum ist die Teilnahme beim Wings for Life World Run so wertvoll?
Je mehr Spenden wir bekommen, desto mehr Forschungsprojekte können wir finanziell unterstützen. 100% der Startgelder und Spenden aus dem Wings for Life World Run gehen übrigens direkt in die Forschung. Das ist möglich, weil die Firma Red Bull sämtliche Kosten des Events trägt. 

Sie laufen dieses Jahr in Wien mit. Sind Sie gut vorbereitet?
Um ehrlich zu sein, habe ich nicht so oft trainieren können wie ich es mir vorgenommen hatte. Das Schöne an diesem Lauf ist aber, dass wirklich jeder dabei sein kann, egal wie viele Kilometer man schafft. Ich hoffe einfach auf die gute Stimmung, die mich sicherlich ein gutes Stück mitträgt, bevor mich die Ziellinie überholt. 

Was wünschen Sie sich vom diesjährigen Wings for Life World Run?
Ich wünsche mir, dass möglichst viele Teilnehmer den Spaß und Spirit vom Wings for Life World Run genießen werden, und am Ende des Tages wünsche ich mir natürlich viele Spenden für die Rückenmarksforschung.

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