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„ICH HOFFE VON GANZEM HERZEN, DASS RÜCKENMARKSVERLETZUNGEN EINES TAGES HEILBAR SEIN WERDEN.“

04/09/18

„Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Rückenmarksverletzungen eines Tages heilbar sein werden.“

Von Eva Eder

Als allererste Triathletin ist sie 3-fache Weltmeisterin auf der halben Distanz und gleichzeitig auch zum dritten Mal in Folge Siegerin des Ironman Hawaii, dem härtesten Triathlon der Welt: 2017 war ein Traumjahr für die Triathletin Daniela Ryf. Am 6. Mai setzt sie sich als Botschafterin für den Wings for Life World Run ein.

2017 war ein Traumjahr für Sie. Welches war der schönste Moment?

Da gibt es viele. Aber das Rennen auf Hawaii war extrem hart und es lief nicht alles nach Plan. Daher war es umso schwieriger, bis am Ende Ruhe zu bewahren. Es war einer der am härtesten erkämpften Siege meiner bisherigen Karriere und daher einer, der am süssesten schmeckte.

Woher nehmen Sie nach so einem Jahr die Motivation, weiter hart zu trainieren?

Es ist mir völlig klar, dass es eigentlich nicht mehr besser werden kann. Gleichzeitig weiss ich: Ich kann noch besser werden. Meine Motivation liegt darin, dass ich herausfinden möchte, wie schnell ich werden kann. Ich finde es spannend, zu sehen, wie der Körper sich durch Training verändert. Wenn ich eines Tages das Gefühl habe, nicht mehr besser werden zu können, höre ich auf.

Am 6. Mai nehmen Sie als Botschafterin am Wings For Life World Runs teil. Was finden Sie das Tollste an diesem Lauf?

Neben dem guten Zweck natürlich die Tatsache, dass es für so viele Leute Motivation sein kann, sich zu bewegen. Man muss kein Supersportler sein, um mitzumachen, und es gibt keine Verlierer. Gleichzeitig ist so ein Termin eine tolle Motivation für Hobbyläufer, mit einem Ziel vor Augen im Frühling wieder ins Training einzusteigen.

Den ersten Wings For Life World Run in der Schweiz 2014 haben Sie gewonnen.

Das war lustig, es war für mich ein Experiment. Mein Coach hatte mir gesagt, ich solle „eifach mal seckle“. Ich war am Morgen vor dem Lauf schon Joggen und dachte, ich würde allerhöchstens die Marathondistanz laufen. Dann lief ich los und war plötzlich bei 45 Kilometern. Da beschloss ich, beim Verpflegungsposten auf den Catcher Car zu warten.

Haben Sie einen persönlichen Bezug zum Thema Querschnittslähmung?

Ich kenne einen Triathleten, der durch einen Unfall querschnittsgelähmt ist. Zwar ist Triathlon kein klassischer Risikosport in Bezug auf Rückenmarksverletzungen, aber gerade beim Velotraining auf der Strasse ist schnell ein Unfall mit einem Auto passiert. Davor habe ich grossen Respekt. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich nicht mehr laufen könnte. Die Idee, dass Leute, die laufen können, für diejenigen laufen, die es nicht können, finde ich genial.

Glauben Sie persönlich, dass Rückenmarksverletzungen eines Tages heilbar sein werden?

Medizinisch kann ich das natürlich nicht beurteilen, aber ich hoffe es von ganzem Herzen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss, nicht mehr laufen zu können. Wenn die Forschung mit voller Kraft daran arbeitet, muss es doch eines Tages möglich sein.

Hier kannst du dich für Daniela Ryfs Team anmelden.

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